Wohnen im Landhausstil

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Ihnen ein paar Anregungen zu Einrichtungsideen im Landhausstil geben.

Pauschal würde ich den sehr klassischen Landhausstil vom etwas moderner angehauchten unterscheiden. Der Landhausstil kann auch zu jüngeren Haushalten passen und muss ganz und gar nicht verstaubt sein, oder nur an ein Cottage in Südengland erinnern – wobei letzteres natürlich auch sehr romantisch sein kann.

Generell lebt der Landhausstil von etwas zusammengewürfelt wirkenden Elementen. Viel Holz, z.B. Dielen, Schränke, oder Vertäfelungen, klassisch gemusterte Blumenprints, Streifen oder schlichten Stoffen auf Sofas und Gardinen. Wohnaccessoires bestehen z.B. aus gestreiften Teppichen – auch gern in der Küche, kuscheligen Lammfellen und Kissen in pastelligen und schlichten Beige- bis Grautönen, die man auf dem Sofa drapieren kann. Tische für die Sitzecke bestehen aus rustikalem Holz mit ausgeprägter Maserung und gedrechselten Füßen. Perfekt ergänzen auch Lampen mit verspieltem Schirm, altes Porzellan und Körbe die Einrichtung. Teile vom Dachboden oder Flohmarkt bringen also die gewisse Romantik und den Vintage-Effekt in den Raum. Die Wände kann man, je nach Geschmack natürlich – entweder weiß lassen, in Teilen mit Stofftapeten versehen, oder auch in pastelligen Tönen halten. Bei schlichten Wänden kann eine kuschelige Atmosphäre mit vielen, verschieden großen Fotos in bunt zusammengestellten Rahmen erzeugt werden. Auch Nischen kann man raffiniert mit geblümten Tapeten hervorgeben und Regalböden anbringen, sodass ein Stauraum mit schöner Optik entsteht.  Wer noch Omas Apothekerschrank im Keller stehen hat, sollte diesen unbedingt mit einbringen: entweder direkt in Vintage-Optik belassen, oder, falls dieser noch frisch lackiert aussieht, vorsichtig anschmirgeln, sodass der Lack etwas abblättert und ein leichter „Shabby-Chic“ entsteht.

Damit Sie sich das ganze nun auch vorstellen können, finden Sie hier ein paar Anregungen für Ihr neues Zuhause im Landhausstil:

Wohnzimmer im Landhausstil - homesofa
gemütliches Wohnzimmer mit hölzernen Details, verspielten Accessoires und geblümten Polstermöbeln

Das Beispiel oben zeigt sehr schön das Zusammenspiel der verschiedenen Elemente und Materialien, die aber dennoch sehr gut harmonieren und eine kuschelige Landhaus-Atmosphäre erzeugen. Ähnliche Sofas und Sessel finden Sie auf homesofa.de. Neue Möbel kombiniert mit alten Schätzen bringen einen ganz besonderen Charme in Ihr Eigenheim.

Sessel Manta - homesofa
romantisch geblümter Sessel „Manta“ von homesofa.de
karierter Ohrensessel "Monticelli" - homesofa
karierter Ohrensessel „Monticelli“ von homesofa.de

 

 

 

 

 

 

Detailansicht Sessel Landhausstil - homesofa
kuscheliger Sessel mit Holzfüßen und Lammfellen
Landhausstil, modern - homesofa
moderner Landhausstil in Pastelltönen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine jüngere Abwandlung des Stils kann mit schönen Pastelltönen erzielt werden. Entweder als Wandfarbe oder im Möbelstück selbst. So erhält man einen frischen Look, der nicht so schwer aufträgt und sich auch perfekt für eine Stadtwohnung eignet. Ein super Trick für ein schnelles Ergebnis, sind erhabene Tapeten im Holz-Look, die meist in großen Onlineshops erhältlich sind.

karierter 3-Sitzer grau - homesofa
karierter 3-Sitzer von homesofa.de
geblümter 2-Sitzer - homesofa
charmanter 2-Sitzer von homesofa.de

 

 

 

 

 

 

Sofas im typischen Landhaus-, oder Cottage-Stil erhalten Sie auf homesofa.de. Natürlich können Sie auch schlichte skandinavische Sofas kombinieren, die den Look etwas urbaner wirken lassen.

graues Ecksofa schlicht - homesofa
Ecksofa Isaia von homesofa.de
Ohrensessel in braunem Samtbezug - homesofa
gemütlicher Ohrensessel „Marina“

 

 

 

 

 

 

Ich hoffe, ich konnte Ihnen den Landhausstil näher bringen und Ihnen einige Inspirationen mit an die Hand geben. Wenn Sie nähere Beratung zu Einrichtung wünschen oder auch generelle Fragen zum Onlineshop haben, dann können Sie gern unter homesofa.de/kontaktieren-sie-uns Kontakt mit Experten aufnehmen, die Ihnen mit Rat zur Seite stehen.

 

 

 

Stoff- & Lederlexikon für Möbel

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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

oft gibt es viele Stoff- und Lederangebote und Varaitonen für Ihr Sofa und man weiß vielleicht gar nicht, was all diese Begriffe wie „Anilinleder“, „Semianilinleder“ und andere Fachbegriffe wie „Patina“, bedeuten. Um Ihren nächsten Sofakauf zu erleichtern, möchte ich Ihnen ein Paar Begrifflichkeiten und Qualitäten erklären.

Tierhäute (Leder)

Anilinleder: ist naturbelassenes Nappaleder ⇒ heutzutage ein Sammelbegriff für alle weichen und geschmeidigen Glatteleder aller Tierarten; Anilinleder gilt als das hochwertigste Leder und wird natürlich weiterverarbeitet, sodass die Hautporen geöffnet bleiben. Dies ermöglicht einen besonders guten Wärmeaustausch. Naturmerkmale des Tieres und Farbunterschiede bleiben oftmals erhalten.

Semianilinleder: dieses Leder erhält eine leichte Farbschicht, sodass die natürliche porige Oberfläche nicht komplett überdeckt wird, sondern nur geschützt wird.

Pigmentiertes Nappaleder: dieses Material wird vollständig mit Farbe überdeckt – also pigmentiert. Hierbei entsteht ein hoher Schutz für das Leder gegenüber vielen umweltlichen Einflüssen, wie Licht, Schweiß und Reibung. Naturmerklmale sind kaum mehr erkennbar. Dieses pigmentierte leder wird oft in Autos eingesetzt, da hier eine besonders hohe Belastung besteht.

Rauleder (Nubuk & Velours): Rauleder haben eine mehr oder weniger samtige Oberfläche durch Aufrauen. Vor der weiteren Verarbeitung wird eine Haut vorerst gespalten. Das heißt, dass die äußere, sichtbare Schicht (Narbenseite) von der inneren Seite (Fleischseite) aufgrund seiner Dicke, abgespalten wird. Hier bestehen Unterschiede in der Qualität sowie Reißfestigkeit. Richtiges Nubukleder wird von der Narbenseite her angeschliffen und erhält dadurch eine sehr samtige Struktur. Veloursleder ist aufgerauter und oftmals vom Teil des Fleischspalts.

Generell gilt: je offener und unbehandelter die Struktur bzw. je weniger pigmentiert, desto hochwertiger das Leder.

gebrauchstbedingte Patina: diese Patina kann nach einiger Zeit, oder einigen Jahren aufgrund des Gebrauchs des Ledermöbels auftreten. Vor allem Anilinleder (siehe oben) erhält diese natürliche Patina schneller, als pigmentierte Leder. Man erkennt sie an sich dunkler oder glatter verfärbten Stellen und Abdrücken. Bei Oldtimern z.B. gilt diese Patina als eine Art „Veredelung“. Reißen sollte das Leder allerdings nicht!

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Auch bei den Stoffen für Möbel ergeben sich viele Unterschiede. Die wichtigsten möchte ich Ihnen vorstellen.

Wenn man über sogenannte Flachgewebe spricht, meint man eben Stoff. Dieser unterliegt – vor allem bei Möbeln – gewissen Qualitätsstandards: z.B. Scheuertouren. Soll heißen, wie beständig der Stoff auf Reibung reagiert. Ein Teststoff und ein Gewebe werden dazu so lange aneinander gerieben, bis maximal drei Fasern eines Flachgewebes zerstört sind. Die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel (DGM) fordert als Standard für die Erteilung ihres Qualitätssiegels 10.000 Scheuertouren. Höher ist also immer besser!

Stoffbezüge bestehen oft aus verschiedenen Zusammensetzungen aufgrund der Scheuerfestigkeit und anderen positiven Eigenschaften, die ein Sofa mit sich bringen sollte.

Naturfasern

Baumwolle: Baumwolle ist sehr angenehm auf der Haut, sehr saugfähig und doch hygienisch. Im Gegensatz zu anderen Stoffen, hat sie leider kaum Lichtbeständigkeit, sodass sie nicht direktem Licht ausgesetzt werden sollte.

Leinen: wirkt kühlend und trocknet schnell. Außerdem weist Leinen sehr gut Schmutz ab und ist somit realtiv pflegeleicht. Eine weitere tolle Eigenschaft ist, dass es sich kaum elektrostatisch auflädt. Ein Nachteil ist allerdings die hohe Knitteranfälligkeit.

Wolle (tierisches Haar): durch die hohe Rücksprungkraft von Wolle bilden sich so gut wie keine Knitterfalten. Wolle ist sehr atmungsaktiv, was bedeutet, dass auch der Feuchtigkeitsaustausch sehr hoch ist und sie von natur aus selbstreinigend wirkt. Im Winter wärmt sie, im Sommer klebt sie nicht unangenehm auf der Haut. Desweiteren ist Wolle schmutzabweisend.

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Chemiefasern

Oft denkt man bei Chemiefasern an „billiges Zeug“ – vor allem bei Polyester und alles was in diese Stoffgruppe zählt. Dies ist aber ein Irrglaube, da es heutzutage schon sehr hochwertige und auch funktionelle Polyesterstoffe gibt, wie z.B. in der Sportbekleidung. Außerdem bringt es praktische Eigenschaften mit sich – die Mischung macht’s also!

Polyesterstoffe: Polyesterstoffe werden synthetisch hergestellt. Polyester nimmt so gut wie keine Feuchtigkeit auf, bzw. gibt diese sehr schnell wieder ab. Hinzu kommt eine hohe Elastizität – also kaum Knitteranfälligkeit – und die sehr gute Lichtbeständigkeit. Im Materialmix gekonnt eingesetzt, wertet es also z.B. die Eignschaften von baumwolle und anderen Stoffen auf.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen grundlegenden Informationen den nächsten Möbelkauf zu erleichtern und auch die Entscheidung zwischen Leder- und Stoffbezug.

Probieren Sie doch mal etwas Neues!

 

 

 

 

 

 

 

Pflegetipps für Stoff- & Ledergarnituren

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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

hier finden Sie alle Informationen über die richtige Pflege Ihres Leder- oder Stoffsofas. Wer folgende Punkte beachtet und unsere Tipps zur richtigen Pflege mehr oder weniger regelmäßig anwendet, wird lange etwas von seinem Möbelstück haben.

Generell gilt: Schützen Sie Ihre Leder- und Stoffmöbel vor direkter Sonnen- und Halogeneinstrahlung sowie heißen Wärmequellen. Behandeln Sie es bitte nie mit aggressiven Fleckentfernern, Lösungsmitteln, Terpentin oder Schuhcreme, da diese Mittel die Farbe des Leders oder Stoffes lösen und so irreparable Schäden entstehen können. Achten Sie – vor allem bei Ledermöbeln – auch auf eine angenehme Luftfeuchtigkeit.

Lederpflege

Bitte bedenken Sie, dass es sich bei Leder um ein gewachsenes Material handelt, was bedeutet, dass keine Haut der anderen gleicht. Struktur- und Farbabweichungen sowie Naturmerkmale sind demzufolge keine Schönheitsfehler, sondern Charakteristika und machen jedes Ledermöbel zum Unikat.

Naturbelassenes Nappaleder (Anilinleder) gilt als das qualitativ hochwertigste Leder. Dieses Leder ist im Gegensatz zu anderen Ledern relativ lichtempfindlich. Mit der Zeit entwickelt es eine gebrauchsbedingte Patina. Einmal die Woche sollten Sie die Ledercouch mit einem weichen, leicht feuchten Tuch abstauben und Fettrückstände der Haut entfernen, denn auch die können Ihrer Ledergarnitur schaden.

Andere, weiterverarbeitet Leder, wie Semianilinleder oder pigmentiertes Nappaleder, sind robuster und durch die schützende Deckschicht weniger schmutz- und lichtanfällig. Nappaleder sollte regelmäßig mit einem weichen Tuch von Staub befreit und ggf. mit einem speziellen Lederreiniger behandelt werden: so lässt sich auch angetrockneter Schmutz leicht entfernen.

Eingefärbte Nubuk und Velours (Rauleder) wirken besonders farbintensiv. Lederstruktur und Naturmerkmale bleiben durch die offenporige Spezialfärbung erhalten, das Leder ist jedoch auch pflegebedürftiger und lichtempfindlich. Mit der Zeit entwickelt das Material eine natürliche Patina. Ihr Rauledersofa sollten Sie von Zeit zu Zeit vorsichtig absaugen. Speckige Stellen können Sie mit einer Gummibürste oder einem speziellen Nubuktuch wieder aufrauen.

Für intensive Pflege empfehle ich eine professionelle Lederpflege. Am besten achten Sie darauf, dass das Pflegemittel aus natürlichen Grundprodukten, wie zum Beispiel tierischen und pflanzlichen Ölen, Fetten oder Harzen besteht. Beachten Sie dabei immer die Gebrauchsanweisung auf der Verpackung. Nach der Behandlung sollten Sie alles gut trocknen lassen.

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Regelmäßige Pflege verlängert vor allem die Lebensdauer Ihrer Ledergarnitur und lässt sie lange schön aussehen. Eine Ledercouch enthält durch ihr natürliches Material auch eine natürliche Feuchtigkeit. Um diese zu erhalten, pflegen Sie Ihr Ledermöbel circa zweimal im Jahr und geben Ihrem Möbel somit die verlorene Feuchtigkeit wieder zurück.

Stoffbezüge

Naturfasern sind oft lichtempfindlicher als synthetische Fasern. Bitte berücksichtigen Sie bei der Platzierung Ihres Polstermöbels die Zusammensetzung des Bezugs. Die Wirkung der Farben Ihres Möbelstücks wird sich im Laufe der Zeit immer verändern, da es keinen Stoff gibt, der gegen Licht resistent ist.

Microfaserstoffe und Flachgewebe können nach einiger Zeit im Gebrauch sogenanntes Pilling bilden. Durch das Zwirbeln loser Fadenteilchen oder durch Fremdfasern können sich eben diese Pills auf der Oberfläche bilden, die aber mit einem Fusselrasierer leicht zu entfernen sind. Zur Pflege von Microfaserstoffen verwenden Sie am besten eine harte Naturbürste.

Als Velours werden alle Stoffe bezeichnet, bei denen Flor (Natur- oder Chemiefasern) in das Grundgewebe eingewebt wird. Durch Körperdruck, – Feuchtigkeit und -wärme kann sich der Velours verändern – so genannte „Sitzspiegel“ entstehen. Diese stellen jedoch keine Qualitätsminderung dar. Eventuell auftretende Flockverklebungen – punktuelle Faserverklebungen durch zuckerhaltige Lebensmittel o.ä. – können leicht mit einem feuchten Leder entfernt werden.

Allgemeine Pflegehinweise für Stoffbezüge

Durch eine gewisse „Möbel-Hygiene“ können Sie Ihre Polstermöbel vor hartnäckigen Verschmutzungen und Schäden, z.B. durch Sandkörnchen, schützen. Reinigen Sie die Polster einfach regelmäßig und vorsichtig mit der Polsterdüse Ihres Staubsaugers (für Florgewebe bitte eine Düse mit weichen Borsten verwenden) und/oder bürsten Sie den Bezug mit einer weichen Bürste in Strichrichtung ab.

Um die Fasern des Materials elastisch zu halten empfehle ich zudem, die Polster von Zeit zu Zeit mit einem handfeuchten (aber nicht nassen!), sauberen Leder ganzflächig von Naht zu Naht abzuwischen. Verwenden Sie dabei ca 30 °C warmes, destilliertes Wasser und sorgen Sie anschließend für schnelles, unbelastetes Trocknen. Am besten prüfen Sie vorab an verdeckter Stelle die Farbechtheit des Stoffes.

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Also, probieren Sie es doch mal mit Gemütlichkeit!