Schlaftipps für die Winterzeit

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

heute möchte ich Ihnen einige Informationen zum Thema „Schlafen in der kalten Jahreszeit“ geben, damit auch Sie in der dunklen Jahreszeit ausgeschlafener und fitter sind.

Schlafforscher erforschen schon lange unser Schlafverhalten und dessen Probleme. Wenn der Winter einbricht und die Tage viel kürzer werden, ist auch unser Körper manchmal überfordert. Die Tage sind zu grau und ähneln gefühlt immer mehr der Nacht. Daher brauchen wir, biologisch gesehen, tatsächlich auch mehr Schlaf. Tagsüber sind wir müde, nachts schlafen wir schlechter – somit eigentlich eine erklärbare Schlussfolgerung. Mit wenigen Dingen, die man beachten sollte, kann man seinen Schlaf schon verbessern.

 

1. Die richtige Raumtemperatur finden

Im Winter neigen viele Frostbeulen von uns dazu, die Heizung zu hoch zu drehen. Aber bitte nicht im Schlafzimmer! Eine optimale Temperatur liegt hier bei ca. 15-18 °C. Wenn Die Heizung voll aufgedreht ist, dann trocknen unsere Schleimhäute aus. Hierauf kann eine Erkältung folgen, da das Immunsystem geschwächt wird und man anfälliger für herumschwirrende Bakterien ist. Also lieber den Raum etwas kühler halten und die richtige Decke aussuchen – wobei wir hier direkt zum nächsten Punkt kommen:

 

2. Die richtige Decke

Wer schnell friert im Schlaf, sollte sich auf die Suche nach der richtigen Decke für sich machen. Eventuell kann auch die Matratze unterstützend wirken, denn je nach Material hält auch diese besser die Wärme oder leitet warme Luft vom Körper weg. Lassen Sie sich vor allem gut beraten beim Matratzenkauf! Aber nun zurück zur richtigen Decken-Wahl! Wem eher schnell kalt wird im Schlaf, sollte zu einer dickeren Decke im Winter greifen. Gute Bettdecken sind heutzutage mit neuen textiltechnologischen Materialien befüllt, die atmungsaktiv aber warm sind. Die Klassikkuscheliges Bett mit Kissen - homesofaer sind natürlich immer noch Federbetten. Asthmatiker und Allergiker sollten allerdings vorsichtig sein und sich sicher sein, nicht gegen Daunen oder Federn allergisch zu sein. Bei Federbetten gilt: je höher der Daunen-Anteil, desto hochwertiger und wärmer. Decken mit Kunstfaserfüllung sind auch für Menschen mit Hausstauballergie geeignet, da sich die Milben in dieser Füllung nicht so gut anhaften können. Oftmals sind diese Decken in mehreren Wärmestufen erhältlich. Auch die cleveren Absteppungen halten die Füllung an der richtigen Stelle, sodass nichts verrutscht und die Wärme optimal gehalten wird.

Für Menschen, die im Schlaf eher zum Schwitzen bzw. starkem Schwitzen neigen und leiden, sollten Decken mit Naturhaar-Füllung Abhilfe verschaffen. Die Füllung sollte aus bis zu 100% Schurwolle, Kaschmir oder Kamelhaar bestehen. Kamelhaar ist die beste Wahl, da dieses Haar sehr atmungsaktiv ist und Feuchtigkeit perfekt wegleitet,  aber dennoch wärmt. Also ein perfekter Allrounder für „trockenen“ Schlaf.

 

3. Zur Ruhe kommenRelax

Idealerweise sollte unmittelbar vor dem Zubettgehen nicht mehr am Handy
oder Computer gedaddelt werden und auch kein Fernsehen mehr geschaut werden. All diese Geräte geben sogenanntes blaues Licht ab, welches dem blauen Himmel tagsüber gleicht und somit die Ausschüttung der Schlafhormone stört. Also lesen Sie lieber ein Buch auf einem bequemen Sessel (z.B. wie diesem süßen Chesterfield-Sessel oder diesem komfortablen Polstersessel), denn das Bett sollte lediglich zum Schlafen genutzt werden. Auch ein wohl temperiertes Bad, oder eine Tasse Kräutertee verhelfen zu mehr Müdigkeit und Entspannung. Vor allem ein regelmäßiger Schlafrhythmus des Aufstehens und Schlafengehens ist ein weiterer wichtiger Aspekt für unsere innere Uhr.

 

4. Kalte Füße vermeiden

Oftmals plagen einen im Winter kalte Füße – vor allem sind oft Frauen betroffen. Kalte Füße im Bett verhindern allerdings einen wohltuenden Schlaf und bringen Probleme beim Einschlafen mit sich. Hier kann ein warmes Fußbad mit Lavendel Abhilfe verschaffen sowie ein warmes Kirschkernkissen, welches an die Füße direkt im Bett gelegt werden kann. Weiche, nicht zu enge Socken halten die Wärme.

 

5. Lüften!

windowFrischer Wind vor dem Zubettgehen bringt neuen Sauerstoff in das Schlafzimmer. Die Raumtemperatur sollte nicht über 18 Grad liegen. Frische Luft befeuchtet den zuvor geheizten Raum und lässt Sie besser schlafen. Heizung vor dem Lüften runterdrehen und auch dabei belassen. Das Fenster sollte aber während des Schlafens geschlossen bleiben – zumindest im Winter – da Zugluft Verspannungen und Erkältungen fördern kann.

 

Wer sich also an nur wenige Tipps hält und so mehr an Schlafqualität gewinnt, wird erholsameren Schlaf während der kalten und dunklen Jahreszeit genießen und somit ausgeschlafener und besser in den neuen Tag starten.